Whispers of Yerana – zur Startseite
Blick über das bewaldete Kongobecken, ein Fluss windet sich durch Nebel und Regenwald

Tierlexikon

Regenwald – dicht, alt und schwer zu überblicken

Im Kongobecken liegt der zweitgrößte zusammenhängende Regenwald der Erde. Wer hier Tiere beobachten will, sieht oft nur Spuren: abgeknickte Zweige, Fruchtreste, einen Ruf aus dem Kronendach. Fünf Arten aus Whispers of Yerana stehen für diesen Lebensraum – vier Primaten und das Okapi, ein scheuer Verwandter der Giraffe.

Wo der Wald dünn wird

Bonobo, Schimpanse und Gorilla sind unsere nächsten Verwandten, mit Gruppen, Traditionen und Wissen, das innerhalb der Gruppe weitergegeben wird. Sie verbreiten die Samen von Fruchtbäumen und zeigen an, wie gesund der Wald ist; Mandrill und Okapi brauchen ungestörten, zusammenhängenden Wald. Verschwinden diese Arten, verändert sich der Wald selbst.

Die Bedrohungen greifen ineinander: Holzeinschlag und neue Anbauflächen öffnen den Wald, über dieselben Schneisen und Straßen kommen Jäger, die Fleisch aus dem Wald verkaufen. Abholzung verändert den Regenwald dabei schneller als Wilderei allein. Wie das Kongobecken als Ganzes funktioniert, steht auf der Seite Kongobecken.

Die Arten des Regenwalds

Ein Bonobo sitzt ruhig auf einem bemoosten Ast im dichten Regenwald des Kongobeckens, umgeben von Lianen und großen Blättern.

Stark gefährdet

Bonobo

Unser engster lebender Verwandter, in einem einzigen Land der Welt. Warum die Schätzungen so weit auseinandergehen.

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Ein Schimpanse sitzt an einem Termitenhügel im Wald und führt einen dünnen Halm als Werkzeug ein.

Stark gefährdet

Schimpanse

Werkzeuge, die hergestellt statt gefunden werden, und Techniken, die Gruppen voneinander unterscheiden.

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Eine Gruppe Mandrills sucht auf dem Laubboden des Regenwalds nach Nahrung, vorn ein Männchen mit farbigem Gesicht.

Gefährdet

Mandrill

Verbände aus bis zu 845 Tieren – so große Gruppen bilden nur wenige Affenarten. Und ein Verbreitungsgebiet, das keinen Ausweichraum lässt.

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Eine Familie Westlicher Flachlandgorillas sitzt am Rand einer sumpfigen Waldlichtung im Kongobecken, Nebel im Hintergrund.

Vom Aussterben bedroht

Gorilla

In sechs Schutzgebieten mit kaum Jagddruck starben drei Viertel der Tiere. Warum Schutz mehr sein muss als eine Grenze auf der Karte.

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Ein Okapi mit gestreiften Hinterbeinen steht im dichten Unterholz des Ituri-Regenwalds.

Stark gefährdet

Okapi

Die einzige Art dieses Lexikons ohne belastbare Bestandszahl. Warum es keine gibt und was sich stattdessen belegen lässt.

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Community-Abstimmung

Welche Art kommt als Nächstes ins Tierlexikon des Regenwalds?

Vier Arten sind nominiert. Stimm für deine Favoritin – nach deiner Stimme siehst du, welche Art gerade vorn liegt. Die Gewinnerin bekommt ein eigenes Porträt mit Bestand, Lebensraum und Gefährdung.

Abstimmung 20. Oktober bis 16. November 2026

Die Kandidaten stehen fest – abstimmen kannst du ab dem 20. Oktober.

Welche Art soll als Nächstes ins Tierlexikon des Regenwalds?

Eine Stimme je Browser. Gespeichert werden nur die gewählte Art und die Stunde der Abgabe – keine Namen, keine IP-Adresse, keine Cookies. Das Ergebnis wird am 20. November 2026 verkündet.

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Wir sagen dir Bescheid, sobald eine Abstimmung entschieden ist und ein neues Artporträt erscheint: Bestand, Lebensraum und Gefährdung, jede Angabe mit Quelle. Einmal im Monat, kostenlos.

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Die übrigen Lebensräume im Lexikon: Steppe und Trockenland und Savanne und Feuchtgebiete. Die Übersicht zeigt alle drei auf einen Blick.

Jede Art hier ist im Spiel zu finden – und jede Angabe außerhalb überprüfbar. Whispers of Yerana hält beides zusammen.