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Zwei Giraffen fressen Blätter einer hohen Akazie in der Savanne unter blauem Himmel.

Tierlexikon

Giraffe – seit 2025 sind es vier Arten

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name

Giraffa

Neubewertung ausstehend

Kurz erzählt

Bis vor kurzem galt die Giraffe als eine Art. Seit August 2025 führt die Weltnaturschutzunion vier eigenständige Arten, und mit dieser Aufteilung wird sichtbar, was die gemeinsame Zahl verdeckt hatte: Während die Gesamtsumme beruhigend aussah, ist eine dieser Arten auf wenige tausend Tiere geschrumpft. Diese Seite gehört zum Tierlexikon von Whispers of Yerana und trägt zusammen, was über die Giraffe bekannt ist: die neue Artaufteilung, Bestände, Gefährdung und warum ein Rückgang jahrzehntelang übersehen werden konnte.

Vier Arten seit 2025

Rund 140.000 Tiere

Bis 5,5 m hoch

Sieben Halswirbel

Zum Steckbrief
Schwarz-Weiß-Porträt einer Giraffe mit Kopf und Hals vor schwarzem Hintergrund.

Steckbrief

Gattung
Giraffa
Vorher
eine Art mit mehreren Unterarten
Lebensraum
Savanne, Trockenwald, offenes Buschland
Arten seit August 2025
Nordgiraffe (G. camelopardalis), Netzgiraffe (G. reticulata), Massai-Giraffe (G. tippelskirchi), Südgiraffe (G. giraffa)
Schutzstatus
die vier Arten sind von der IUCN noch nicht einzeln bewertet (Stand 2025)
Bestand gesamt
rund 140.000 Tiere (State of Giraffe 2025), verteilt sehr ungleich
Bestandstrend
je Art verschieden; nach den Zählungen von 2025 zuletzt stabil bis zunehmend
Verbreitung
Afrika südlich der Sahara, stark zersplittert
Höhe
bis rund 5,5 Meter – das höchste Landtier der Erde
Wusstest du?
Besonderheit: sieben Halswirbel wie beim Menschen, nur stark verlängert

Wie viele Giraffenarten gibt es?

Seit August 2025 sind es vier. Die IUCN folgt damit genetischen Untersuchungen, die zeigen, dass die vier Gruppen sich über lange Zeiträume nicht miteinander fortgepflanzt haben – das entscheidende Kriterium für eigenständige Arten.

Rote Liste und Artenschutz
Eine Netzgiraffe mit großen, scharf abgegrenzten Flecken steht im trockenen Buschland Nordkenias.

Die vier Arten im Vergleich

Art Bestand (Größenordnung, 2025) Lage
Nordgiraffe rund 7.000 die am stärksten gefährdete der vier
Netzgiraffe rund 20.900 Mitte der 1980er Jahre noch rund 36.000
Massai-Giraffe rund 43.900 Schwerpunkt Tansania und Kenia
Südgiraffe rund 68.800 zuletzt deutlich gewachsen

Die Zahlen der Giraffe Conservation Foundation (State of Giraffe 2025) erklären, warum die Aufteilung mehr ist als eine Formalie. Solange alle Tiere in einer Summe standen, ergab sich ein sechsstelliger Gesamtbestand – eine Zahl, bei der niemand von einer bedrohten Art spricht. Aufgeteilt zeigt sich, dass eine der vier Arten nur rund 7.000 Tiere zählt. Was Schutzkategorien im Einzelnen bedeuten und warum sie sich immer auf eine Art beziehen, steht auf der Seite zu Rote Liste und Artenschutz.

Wie erkennt man die Giraffenarten?

Am Fellmuster, und zwar zuverlässiger, als es zunächst wirkt. Die Netzgiraffe trägt scharf abgegrenzte, große Flecken, getrennt durch schmale helle Linien – daher der Name. Die Massai-Giraffe hat unregelmäßige, an den Rändern gezackte Flecken. Die Südgiraffe zeigt rundere, unschärfer begrenzte Muster, die Nordgiraffe blassere und weiter auseinanderliegende.

Das Muster ist zugleich individuell: Keine zwei Giraffen tragen dasselbe. Fachleute nutzen das zur Wiedererkennung einzelner Tiere über Jahre hinweg – Bestandserhebungen kommen dadurch ohne Markierung oder Betäubung aus.

Nicht zur Artbestimmung taugt dagegen die Zahl der Hörner. Die Ossikone genannten Auswüchse variieren innerhalb einer Art, und ältere Bullen bilden zusätzliche Verknöcherungen am Schädel.

Alle Arten im Tierlexikon
Nahaufnahme vom Hals einer Netzgiraffe: große, scharf abgegrenzte braune Flecken, getrennt durch schmale helle Linien.

Vier Arten, wo alle eine gesehen haben

Die Giraffe war jahrzehntelang das Tier, an dem sich zeigen ließ, wie gut es einer bekannten Art gehen kann. Seit die vier Arten getrennt geführt werden, ist daraus ein anderes Beispiel geworden: eines dafür, wie viel eine Gesamtsumme verdecken kann. Nichts an den Tieren hat sich 2025 verändert – nur die Art, wie über sie Buch geführt wird. Und plötzlich steht eine Art mit rund 7.000 Tieren in einer Reihe, in der vorher eine sechsstellige Zahl stand.

Du lernst spielerisch, warum die Ebene der Betrachtung – Art, Unterart, Population – über das Ergebnis mitentscheidet. Das ist als Definition sperrig und wird an zwei Gebieten mit unterschiedlicher Entwicklung sofort greifbar. Fachlich beschreibt man diesen Zugang als Game Based Learning. Zahlen, Artnamen und Zusammenhänge folgen dem realen Kenntnisstand und sind belegt, einschließlich der Unsicherheiten. Für Schulen, Umweltbildung und Bildungsträger ist das ohne Zusatzmaterial einsetzbar – die Anknüpfungspunkte stehen auf der Seite für Bildungspartner.

Whispers of Yerana · Das Spiel

Giraffen beobachten, verstehen, schützen – im Spiel

Giraffen zwischen Akazien gehören zu den stillen Bildern der Savanne. Die Savanne ist das zweite Biom von Whispers of Yerana: ein Naturschutz-Adventure, in dem du Tiere und ihren Lebensraum nicht nachliest, sondern selbst erkundest – ohne Waffen und ohne Gewalt.

Beobachten ist die Kernmechanik. Die Giraffe steht im Spiel für die stille Krise der Savanne: weniger beachtet als Elefant und Nashorn, bekommt sie hier Raum. Jede Art verhält sich nach ihrem realen Verhalten. Beim ersten Sichten schaltest du den Lexikon-Eintrag der Art frei; je mehr Zeit du mit ihr verbringst, desto tiefer wird er.

Eingreifen heißt Beweise sichern. In der Savanne arbeitet die Wilderei offen und organisiert. Du sicherst Spuren, sammelst Beweise und übergibst den Fall an Ranger und Behörden. Wo du eingreifst, erholt sich ein Gebiet sichtbar: Die Vegetation wächst zurück, Tiere kehren zurück. Wie die Savanne im Spiel aufgebaut ist, steht auf einer eigenen Seite.

Das Spiel entdecken
Miniaturwelt der Savanne: Zwei Giraffen fressen aus den Kronen hoher Schirmakazien, ein Jungtier steht zwischen ihnen im goldenen Gras.

Gamification · Game Based Learning

Die Welt der Giraffen spielend verstehen

Warum aus einer Giraffe seit 2025 vier Arten geworden sind, wie man sie am Fellmuster unterscheidet und weshalb ein Rückgang über Jahrzehnte kaum auffiel – das lässt sich nachlesen, bleibt aber besser hängen, wenn man es selbst entdeckt. Genau hier setzt Game Based Learning an: Das Wissen über Giraffen entsteht beim Spielen, nicht neben dem Spiel.

In Whispers of Yerana wird Wissen über Giraffen nicht abgefragt, sondern gebraucht: Wer Verhalten dokumentiert, Gruppen vergleicht oder Bestände schätzt, kommt als Guardian voran – nicht durch Wiederholung, sondern durch gründliches Beobachten. So öffnen sich Fähigkeiten, die von echten Tieren abgeleitet sind, jeweils mit der biologischen Erklärung dazu. Diese Gamification hängt an genau dem, worauf auch die Forschung an wilden Tieren beruht: geduldiges, genaues Hinsehen.

Am Beispiel Giraffe lassen sich Fragen erschließen, die sonst abstrakt bleiben:

  • Biologie: was eine eigenständige Art ausmacht, das Fellmuster als Erkennungsmerkmal
  • Geographie: ein zersplittertes Verbreitungsgebiet, vier Arten ohne Überschneidung
  • Ethik: warum eine beruhigende Gesamtzahl einzelne Arten unsichtbar machen kann

Zahlen, Artnamen und Zusammenhänge folgen dem realen Kenntnisstand und sind belegt. Wie der Ansatz funktioniert, beschreibt die Seite Wie ein Spiel Wissen über bedrohte Arten vermittelt. Für Schulen und Umweltbildung ist das Spiel ohne Zusatzmaterial einsetzbar; die Anknüpfungspunkte stehen auf der Seite für Bildungspartner.

Whispers of Yerana · Shop

Die Giraffe als Motiv

Im Shop von Whispers of Yerana entstehen zu den Arten aus dem Tierlexikon eigene Motive – auf Kleidung und Accessoires, die man im Alltag trägt: Hoodies und T-Shirts, Mützen für die kalte Jahreszeit und Caps. Motive zur Giraffe sind in Vorbereitung. Sie folgen demselben Grundsatz wie die Motive, die es bereits gibt: Das Tier steht im Mittelpunkt, gemalt in den Farben seines Lebensraums, ohne Übertreibung und ohne Klischee.

Die Giraffe erkennt jeder an ihrer Silhouette – dass es vier Arten sind, wissen die wenigsten. Ein Motiv mit dem Fellmuster einer Giraffe trägt genau diese Frage mit sich: Welche ist es eigentlich? Bis dahin findest du im Shop die Motive, die es bereits gibt.

Zum Shop
Hoodie, T-Shirt, Cap und Mütze auf einem Holztisch, bedruckt mit einem Aquarell-Motiv: Giraffe.

Weiterführendes

Weiterführendes zur Giraffe

Quellen

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