Quiz zur Art
Giraffen-Quiz: Acht Dinge über Giraffen, die kaum jemand weiß
Jeder erkennt eine Giraffe an ihrer Silhouette – dass es seit 2025 vier Arten sind, wissen die wenigsten. Acht Fragen, etwa drei Minuten, jede mit einer kurzen Auflösung. Es gibt keine Note und nichts zu gewinnen, nur etwas zu entdecken.
Vorher nachlesen: Giraffe im Tierlexikon
Expedition · fünf Stationen
Expedition Giraffe: fünf Stationen durch die Savanne
Folge dem Pfad durch die Savanne. An der zweiten Station wartet das Quiz: acht Fragen, jede mit einer kurzen Auflösung und einem Link zur Artseite. Ohne Konto wird nichts gespeichert.

Station 1 · Steckbrief
Die Giraffe auf einen Blick
- Gattung: Giraffa
- Höhe: bis rund 5,5 Meter – das höchste Landtier der Erde
- Lebensraum: Savanne, Trockenwald und offenes Buschland
Frage 1 von 8
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Richtig ist: vier
Seit August 2025 sind es vier: Nord-, Netz-, Massai- und Südgiraffe. Genetische Untersuchungen zeigen, dass sich die vier Gruppen über lange Zeiträume nicht miteinander fortgepflanzt haben – das entscheidende Kriterium für eigenständige Arten.
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Richtig ist: sieben – so viele wie der Mensch
Sieben, genau wie wir. Die Wirbel sind nur stark verlängert. Mit bis zu rund 5,5 Metern ist die Giraffe das höchste Landtier der Erde.
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Richtig ist: am Fellmuster
Die Netzgiraffe trägt scharf abgegrenzte, große Flecken mit schmalen hellen Linien, die Massai-Giraffe unregelmäßige, an den Rändern gezackte. Jedes Muster ist zudem einzigartig – so erkennen Fachleute einzelne Tiere über Jahre wieder, ganz ohne Markierung oder Betäubung.
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Richtig ist: Ossikone
Sie heißen Ossikone. Zur Bestimmung der Art taugen sie nicht: Ihre Zahl variiert innerhalb einer Art, und ältere Bullen bilden zusätzliche Verknöcherungen am Schädel.
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Richtig ist: Jede Art hat ihr eigenes Gebiet, sie überschneiden sich nicht.
Die Nordgiraffe lebt in West-, Zentral- und Nordostafrika, die Netzgiraffe im Norden Kenias, die Massai-Giraffe in Ostafrika, die Südgiraffe im südlichen Afrika. Wo eine Art verschwindet, rückt keine andere nach.
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Richtig ist: rund 140.000
Rund 140.000 Tiere – eine Zahl, bei der niemand von einer bedrohten Art spricht. Doch sie ist sehr ungleich verteilt: Aufgeteilt auf die vier Arten zeigt sich, dass eine davon nur rund 7.000 Tiere zählt.
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Richtig ist: Er hat sich mehr als halbiert.
Von rund 36.000 auf rund 16.000 Tiere – und kaum jemand hat es bemerkt. Das nennt man die stille Krise der Giraffen: Die Tiere sind in Zoos und Werbung allgegenwärtig, und bis 2025 stand alles in einer Gesamtzahl, die dank der großen Bestände im Süden beruhigend aussah. Seither erholt sich die Netzgiraffe langsam.
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Richtig ist: die Nordgiraffe
Die Nordgiraffe zählt nur noch rund 7.000 Tiere; ein großer Teil ihrer Vorkommen liegt in politisch instabilen Regionen, wo Zählung und Schutz schwer sind. Die Südgiraffe ist mit rund 68.800 Tieren die häufigste und zuletzt deutlich gewachsen. Eine eigene Einstufung der IUCN für jede der vier Arten steht noch aus (Stand 2025).
Ziel erreicht · alle 8 Fragen
Herzlichen Glückwunsch – du hast das Giraffen-Quiz geschafft!
Erzähl es weiter: Wusstest du, dass es seit 2025 vier Giraffenarten gibt – und eine davon nur rund 7.000 Tiere zählt? Teste dich selbst im Giraffen-Quiz.

Station 3 · Lebensraum
Ein zersplittertes Gebiet
Giraffen leben in Afrika südlich der Sahara, in Savanne, Trockenwald und offenem Buschland. Das Gebiet ist stark zersplittert, und die vier Arten überschneiden sich nicht.

Station 4 · Was hilft
Flächen verbinden
Wo Acker- und Weideland ein Gebiet in Inseln zerlegt, findet zwischen den Teilen kein Austausch mehr statt. Ob Lebensräume verbunden bleiben, entscheidet sich oft weit weg von der Savanne.

Station 5 · Im Spiel
Zwei Gebiete vergleichen
Im Spiel melden zwei Gebiete zusammen eine unauffällige Zahl. Erst getrennt betrachtet zeigt sich, dass eines davon seit Jahren abnimmt – die stille Krise der Savanne.
Nach dem Quiz
Giraffen-Fakten: Was hinter den Quizfragen steckt
Alle Antworten im Giraffen-Quiz stammen aus dem Porträt der Giraffe im Tierlexikon und aus dessen Quellen, vor allem der IUCN und der Giraffe Conservation Foundation. Hier stehen die wichtigsten Giraffen-Fakten noch einmal im Zusammenhang – für alle, die nach dem Quiz weiterlesen oder eine Angabe nachschlagen wollen.
- Vier Arten: Seit August 2025 führt die IUCN Nordgiraffe (G. camelopardalis), Netzgiraffe (G. reticulata), Massai-Giraffe (G. tippelskirchi) und Südgiraffe (G. giraffa) als eigenständige Arten; Grundlage sind genetische Untersuchungen (IUCN, Pressemitteilung vom 21. August 2025).
- Bestände: Rund 140.000 Giraffen insgesamt, sehr ungleich verteilt: Südgiraffe rund 68.800, Massai-Giraffe rund 43.900, Netzgiraffe rund 20.900, Nordgiraffe rund 7.000 (Giraffe Conservation Foundation, State of Giraffe 2025).
- Schutzstatus: Die vier Arten sind von der IUCN noch nicht einzeln bewertet (Stand 2025). Die Nordgiraffe gilt als die am stärksten gefährdete der vier.
- Stille Krise: Der Bestand der Netzgiraffe hat sich zwischen Mitte der 1980er Jahre und 2018 mehr als halbiert, von rund 36.000 auf rund 16.000 Tiere (IUCN Rote Liste, Bewertung 2018); seither erholt er sich langsam.
- Verbreitung: Afrika südlich der Sahara, in Savanne, Trockenwald und offenem Buschland. Das Gebiet ist stark zersplittert, und die vier Arten überschneiden sich nicht.
- Merkmale: Bis rund 5,5 Meter hoch, sieben Halswirbel. Das Fellmuster unterscheidet die Arten und ist bei jedem Tier einzigartig; die Ossikone genannten „Hörner“ taugen nicht zur Bestimmung.
- Ursachen des Rückgangs: Lebensraumverlust und Zerschneidung durch Acker- und Weideland, Jagd und politische Instabilität, die Kontrolle und Zählung zugleich ausfallen lässt.
Ausführlich und mit allen Quellen steht das im Porträt der Giraffe im Tierlexikon.
Häufige Fragen zum Giraffen-Quiz
Woher stammen die Antworten im Giraffen-Quiz?
Aus dem Porträt der Giraffe im Tierlexikon von Whispers of Yerana. Dessen Angaben folgen der Pressemitteilung der IUCN zur Anerkennung von vier Giraffenarten (August 2025), dem Bericht State of Giraffe 2025 der Giraffe Conservation Foundation und der Roten Liste der IUCN (Bewertung der Netzgiraffe 2018). Nach jeder Antwort im Quiz führt ein Link genau zu dem Abschnitt, in dem die Angabe steht.
Muss ich mich für das Quiz anmelden?
Nein. Das Quiz läuft direkt auf dieser Seite, ohne Anmeldung. Ohne Konto speichert es nichts – weder deine Antworten noch dein Ergebnis. Wer mindestens 16 ist, kann Stempel und Ergebnis in einem Feldbuch aufheben. Es gibt keine Note und nichts zu gewinnen.
Wie viele Giraffen gibt es noch?
Rund 140.000 (State of Giraffe 2025), aber sehr ungleich verteilt: Die Südgiraffe zählt rund 68.800 Tiere, die Massai-Giraffe rund 43.900, die Netzgiraffe rund 20.900 und die Nordgiraffe nur rund 7.000.
Ist die Giraffe vom Aussterben bedroht?
Das lässt sich nur je Art beantworten, und die IUCN hat die vier Arten noch nicht einzeln bewertet (Stand 2025). Am stärksten gefährdet ist die Nordgiraffe mit rund 7.000 Tieren. Ursachen des Rückgangs sind Lebensraumverlust und Zerschneidung, Jagd und politische Instabilität.
Hat jede Giraffe ein anderes Fellmuster?
Ja. Keine zwei Giraffen tragen dasselbe Muster. Fachleute erkennen einzelne Tiere daran über Jahre wieder, ohne Markierung oder Betäubung. Zugleich unterscheidet das Muster die vier Arten, etwa die scharf abgegrenzten Flecken der Netzgiraffe von den gezackten der Massai-Giraffe.
Whispers of Yerana · Das Spiel
Zwei Gebiete vergleichen statt einer Summe zu trauen
Dass eine beruhigende Gesamtzahl den Rückgang einer Art verdecken kann, ist im Quiz eine Antwort unter dreien. In der offenen Spielwelt von Whispers of Yerana erlebst du es selbst: Zwei Gebiete melden zusammen eine unauffällige Zahl, und erst getrennt betrachtet zeigt sich, dass eines davon seit Jahren abnimmt. Du erkundest die Savanne, das zweite Biom des Spiels, ohne Waffen und ohne Gewalt.
Beobachten ist die Kernmechanik. Die Giraffe steht im Spiel für die stille Krise der Savanne, und jede Art verhält sich nach ihrem realen Vorbild. Beim ersten Sichten wird der Lexikon-Eintrag zur Giraffe freigeschaltet, und je mehr Zeit du mit ihr verbringst, desto ausführlicher wird er.
Eingreifen heißt Beweise sichern. Du sicherst Spuren, sammelst Beweise und übergibst den Fall an Ranger und Behörden. Wo du eingreifst, erholt sich ein Gebiet sichtbar.

Gamification · Game Based Learning
Giraffen-Quiz und Game Based Learning: hinter die Gesamtzahl schauen
Ob der Rückgang einer Giraffenart bemerkt wird, hängt auch daran, wie man sie zählt. Ein Quiz kann diesen Zusammenhang abfragen und in einer kurzen Auflösung erklären – verstehen lässt er sich besser, wenn man ihn selbst entdeckt. Deshalb führt jede Auflösung im Quiz zu der Stelle im Tierlexikon, an der er ausführlich steht.
Das Spiel selbst fragt kein Wissen ab. Im Sinne von Game Based Learning entsteht es dort beim Spielen: Wer Gruppen vergleicht und Bestände schätzt, sieht, warum die Ebene der Betrachtung über das Ergebnis mitentscheidet. Die Gamification des Spiels belohnt geduldiges, genaues Hinsehen, nicht schnelles Antworten.
In der Umweltbildung lässt sich beides verbinden: das Quiz als Einstieg, die Vertiefung im Tierlexikon oder im Spiel. Wie der Ansatz funktioniert, beschreibt die Seite Wie ein Spiel Wissen über bedrohte Arten vermittelt; Anknüpfungspunkte für Schulen stehen auf der Seite für Bildungspartner.
Weiterführendes
Quellen und Weiterlesen zum Giraffen-Quiz
Quellen
- IUCN: Pressemitteilung zur Anerkennung von vier Giraffenarten, 21. August 2025 – Four giraffe species officially recognised
- Giraffe Conservation Foundation: State of Giraffe 2025 – Bestandszahlen je Art
- IUCN Rote Liste: Giraffa camelopardalis reticulata (Bewertung 2018) – Rückgang der Netzgiraffe seit den 1980er Jahren
Weiterlesen
- Giraffe im Tierlexikon – das ausführliche Porträt mit allen Angaben
- Alle Quiz im Überblick – weitere Arten aus Afrika
- Elefanten-Quiz – acht Fragen zu den zwei Arten afrikanischer Elefanten
- Savanne als Ökosystem – Lebensraum zwischen Grasland und Baumbestand
- Rote Liste und Artenschutz – was die Einstufungen bedeuten
